Verband der Kirchenmusik Südtirol

Das sind wir

Der Verband der Kirchenmusik Südtirol ist die Anlaufstelle für Kirchenchöre, Organist:innen und Kantor:innen in der Diözese Bozen-Brixen. Wir fördern die Kirchenmusik, vertreten die Interessen unserer Mitglieder und unterstützen alle, die musikalisch in der Liturgie tätig sind.

Unsere Mitglieder sind Kirchenchöre, Kinderchöre, Singgemeinschaften und Musikgruppen aus ganz Südtirol. Darüber hinaus stehen unsere Angebote und Dienstleistungen auch den Organist und Kantor in den Pfarreien der Diözese Bozen-Brixen zur Verfügung.

Mit Beratung, Aus- und Weiterbildung, musikalischer und liturgischer Fachkompetenz sowie vielfältigen Serviceangeboten begleiten wir das kirchenmusikalische Engagement vor Ort.

285

Mitgliedschöre und Ensembles

281

Pfarreien

über 65.000

Titel in der Studienbibliothek

seit 1856

im Dienst der Kirchenmusik

„Singt dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Länder der Erde!“
(Psalm 96,1)

Unsere Meilensteine

1856

Gründung Kirchenmusikverein „Cäcilia“ in der Diözese Brixen

Gründung eines Kirchenmusikvereins mit der Bezeichnung „Cäcilia“ in Brixen.

Initiator war der damalige Brixner Domorganist Joseph Gregor Zangl. Er wird zugleich erster Präses der Diözese Brixen.

1863

Kirchenmusikverein „Cäcilia“ in der Diözese Trient

Im deutschen Anteil der Diözese Trient kam es ebenfalls zur Gründung eines Kirchenmusikvereins mit der Bezeichnung „Cäcilia“.
Der Gründer war der gebürtige Kalterer Alois David Schenk. Er übernimmt für die Diözese Trient die Aufgabe des ersten Präses.

1868

Gründung des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes

Gründung des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes für die Länder der deutschen Sprache (ACV). Auch die Kirchenmusik Südtirols schloss sich diesem an und zählte fortan zu den eifrigsten Diözesanvereinen innerhalb des ACV.
Die beiden Bischöfe von Trient und Brixen bestätigten den ACV und förderten ihn.

Im Jahr 1889 fand in Brixen die 12. und im Jahr 1964 die 32. Generalversammlung (im Bild) des ACV statt.

1937

Diözesangesangbuch „Unser Kirchenlied“

1937 erschien das von Domkapellmeister Angelo Alverà zusammengestellte Diözesangesangbuch „Unser Kirchenlied“, das 1950 zum interdiözesanen Gebet- und Gesangbuch für die beiden Diözesen Trient und Bozen wurde.

Vorgängerpublikationen waren die beiden Diözesangesangbücher „Ave Maria“ für Trient und das „Diözesangebet- und Gesangbuch“ für Brixen.

1949

kirchenmusikalsiche Schulungstage

Erstmals finden die kirchenmusikalischen Schulungstage in Brixen statt.

Bild: "Kirchenmusikalische Werkwoche" 1952, erste Reihe v. l. J. Knapp, O. Jaeggi, A. Unterhofer, V. Goller, A. Alverà, A. Baurschafter, A. Veith, A. Frontull;

1953

Diözesankommission für Kirchenmusik & Kirchenmusikschule Brixen

Bischof Gargitter setzte die Diözesankommission für Kirchenmusik ein, deren erster Vorsitzender bis 1958 DKM Angelo Alverà wurde.
Erst 1957 erachtete es auch die kirchliche Behörde für den deutschen Anteil der Erzdiözese Trient als notwendig eine Arbeitsgemeinschaft für volksliturgische und kirchenmusikalische Belange einzusetzen. Hochwürden Hugo Nikolussi wurde damals als Leiter dieses Komitees beauftragt.

Um ausgebildete Chorleiter für die Chöre zu gewinnen, gründete Bischof Gargitter die Kirchenmusikschule Brixen. 1982 wurde nach dem Vorbild Brixens die Schule für Chorleitung und Kirchenmusik in Meran (ab 2003 in Lana) gegründet.

Seit 2020 bietet der Kirchenmusiklehrgang eine umfassende Ausbildungsmöglichkeit im Bereich der Kirchenmusik.

1958

erster Diözesantag der Kirchenmusik

Am 1. Mai fand der erste Diözesantag der Kirchenmusik der Diözese Brixen im Brixner Dom statt.

Kurz darauf, ebenfalls im Mai, wurde auch im deutschen Anteil der Diözese Trient der erste Diözesantag der Kirchenmusik in Bozen-Gries begangen.

1959

"Der Kirchensänger" erscheint

Die Zeitschrift "Der Kirchensänger" erscheint zum ersten Mal. Nachdem „Der Kirchensänger“ 1966 aus Geldmangel eingestellt werden musste, bemühte man sich ab Mitte der 70er die Mitgliedschöre über das sogenannte „Mitteilungsblatt“ zu erreichen.

1980 wurde aus dem Mitteilungsblatt die bis heute bekannte Verbandszeitschrift „Kirchenmusik“, die über aktuelle Ereignisse des Verbandes in regelmäßigen Abständen
berichtet.

1963

Diözesangebet- und Gesangbuches „Unser Gotteslob“

Erscheinen des diözesanen Gebets- und Gesangbuches „Unser Gotteslob“, welches im Auftrag des Bischofs neu zusammengestellt wurde.

1964

Neuregelung der Diözesangrenzen

Nach der Neuregelung der Diözesangrenzen und der Errichtung der neuen Diözese Bozen-Brixen im Jahr 1964 bildete Bischof Gargitter die Diözesankommission für Kirchenmusik neu, deren Vorsitzender bereits seit 1958 Prof. Josef Knapp war.

1976

Gesangbuch „Gotteslob“

Das Gesangbuch „Gotteslob“ wurde offiziell als drittes Gebet- und Gesangbuch eingeführt. Es war dies das neue Einheitsgesangbuch aller deutschsprachigen Diözesen.

Der Diözesananhang Bozen-Brixen sowie das entsprechende Orgelbegleitbuch wurden im Auftrag der Diözesankommission für Kirchenmusik erstellt.

1981

„Arbeitsgemeinschaft zur Pflege der Kirchenmusik“

Mit der Gründung der „Arbeitsgemeinschaft zur Pflege der Kirchenmusik“ wurde aus dem Diözesanamt ein Verband.

1987

Mitglied in der Österreichischen Kirchenmusikkommission

1987 wurde die Diözesane Kirchenmusikkommission offizielles Mitglied in der Österreichischen Kirchenmusikkommission des Allgemeinen Cäcilienverbandes ACV.

1998

„Verband der Kirchenchöre Südtirols“

Aus der „Arbeitsgemeinschaft zur Pflege der Kirchenmusik“ wird der „Verband der Kirchenchöre Südtirols“ (VKS).

2014

neues Gesangbuch „Gotteslob“

Das neue Gesangbuch „Gotteslob“ wurde offiziell als viertes Gebet- und Gesangbuch eingeführt.

Der Diözesananhang Bozen-Brixen sowie das entsprechende Orgelbegleitbuch wurden im Auftrag der Diözesankommission für Kirchenmusik erstellt.

2019

„Verband der Kirchenmusik Südtirol"

In der Namensänderung im Jahr 2019 in "Verband der Kirchenmusik Südtirol VKM" finden sich alle wieder, die musikalisch in der Liturgie tätig sind.

Vernetzt für die Kirchenmusik

Kirchenmusik lebt vom Austausch und von der Zusammenarbeit. Der Verband der Kirchenmusik Südtirol ist über Südtirol hinaus mit kirchenmusikalischen Verbänden und Fachorganisationen vernetzt und arbeitet mit zahlreichen Partnern aus Kirche, Kultur und Musik zusammen.

Seit 1987 ist der Verband Mitglied der österreichischen Kirchenmusikkommission. Gemeinsam mit den Cäcilienverbänden der Schweiz und Deutschlands arbeiten wir zudem in der „Ständigen Konferenz des Allgemeinen Cäcilienverbandes der Länder deutscher Sprache (ACV)“ zusammen.

  

 

Statuten

Unser Statut bildet die rechtliche Grundlage unseres Verbandes und definiert unsere Tätigkeit.

Statuten

Verband der Kirchenmusik Südtirol
872,38 KiB