Verband der Kirchenmusik Südtirol

Euer Ansprechpartner für Kirchenmusik

Wir unterstützen und beraten als Ansprechpartner der Diözese Bozen-Brixen im Bereich der Kirchenmusik alle, die in irgendeiner Form musikalisch zur Liturgie beitragen.

Unsere Verbandsmitglieder sind Kirchenchöre, Singgemeinschaften und Musikgruppen, die zu einem wesentlichen Teil in der Liturgie musikalisch tätig sind. Die in den 281 Pfarreien der Diözese Bozen-Brixen tätigen Organist*innen & Kantor*innen haben Anrecht auf die Dienstleistungen des Verbandes.

 

324 Vereine

sind Mitglieder des Verbandes.

Die in den 281 Pfarreien der Diözese Bozen-Brixen tätigen

Organist*innen & Kantor*innen

haben Anrecht auf die Dienstleistungen des Verbandes.

 

Mehr erfahren über unsere Mitglieder?

Hier geht's zur Aktion "Unsere Herzenssache Kirchenmusik"

 

Mitglied beim VKM zu sein hat viele Vorteile…

 

  • Verleih der VKM-Truhenorgeln zum Mitgliedertarif von 50 € (für Nichtmitglieder 400 € bei Eigentransport)
  • Notenbestellungen über den Verband und Genuss des Hausrabattes des Verbandes bei verschiedenen Verlagen und Musikhäusern

…speziell für Chorleiter*innen

 

  • Zugang zur Studienbibliothek der Kantorei Leonhard Lechner mit über 60.000 Ansichtsexemplaren

… speziell für Obleute

 
Beratung in verschiedenen Bereichen, z. B.:

 

  • Statuten
  • Entlohnung von Chorleiter*innen und Organist*innen
  • Datenschutz
  • Steuerrecht
  • Versicherungen

…für Organist*innen

 

  • Liturgische Beratung
  • Notenberatung und Vorstellung von Neuerscheinungen

…für Kantor*innen

 

  • Beratung und Vorstellung von Neuerscheinungen
  • Bestellung von Kantorenbüchern und Messhilfen

 

 

Der Verband der Kirchenmusik Südtirol ist im Bereich der Kirchenmusik die zuständige Einrichtung der

Diözese Bozen-Brixen,

Mitglied der

Österreichischen Kirchenmusikkommission

und des

Allgemeinen Deutschen Cäcilienverbandes (ACV).

Unsere Meilensteine

1856

Gründung Kirchenmusikverein „Cäcilia“ in der Diözese Brixen

Gründung eines Kirchenmusikvereins mit der Bezeichnung „Cäcilia“ in Brixen. Initiator war der damalige Brixner Domorganist Joseph Gregor Zangl. Er wird zugleich erster Präses der Diözese Brixen.

1863

Kirchenmusikverein „Cäcilia“ in der Diözese Trient

Im deutschen Anteil der Diözese Trient kam es ebenfalls zur Gründung eines Kirchenmusikvereins mit der Bezeichnung „Cäcilia“. Der Gründer war der gebürtige Kalterer Alois David Schenk. Er übernimmt für die Diözese Trient die Aufgabe des ersten Präses.

1868

Gründung des Allgemeiner Cäcilien-Verbandes

Gründung des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes für die Länder der deutschen Sprache (ACV). Auch die Kirchenmusik Südtirols schloss sich diesem an und zählte fortan zu den eifrigsten Diözesanvereinen innerhalb des ACV. Die beiden Bischöfe von Trient und Brixen bestätigten den ACV und förderten ihn.

Im Jahr 1889 fand in Brixen die 12. und im Jahr 1964 die 32. Generalversammlung (im Bild) des ACV statt.

1937

Diözesangesangbuch „Unser Kirchenlied“

1937 erschien das von Domkapellmeister Angelo Alverà zusammengestellte Diözesangesangbuch „Unser Kirchenlied“, das 1950 zum interdiözesanen Gebet- und Gesangbuch für die beiden Diözesen Trient und Bozen wurde.

Vorgängerpublikationen waren die beiden Diözesangesangbücher „Ave Maria“ für Trient und das „Diözesangebet- und Gesangbuch“ für Brixen.

1949

kirchenmusikalsiche Schulungstage

Erstmals finden die kirchenmusikalsichen Schulungstage in Brixen statt.

Bild: "Kirchenmusikalische Werkwoche" 1952, erste Reihe v. l. J. Knapp, O. Jaeggi, A. Unterhofer, V. Goller, A. Alverà, A. Baurschafter, A. Veith, A. Frontull;

1953

Diözesankommission für Kirchenmusik & Kirchenmusikschule Brixen

Bischof Gargitter setzte die Diözesankommission für Kirchenmusik ein, deren erster Vorsitzender bis 1958 DKM Angelo Alverà wurde. Erst 1957 erachtete es auch die kirchliche Behörde für den deutschen Anteil der Erzdiözese Trient als notwendig eine Arbeitsgemeinschaft für volksliturgische und kirchenmusikalische Belange einzusetzen. Hochwürden Hugo Nikolussi wurde damals als Leiter dieses Komitees beauftragt.

Um ausgebildete Chorleiter für die Chöre zu gewinnen, gründete Bischof Gargitter die Kirchenmusikschule Brixen. 1982 wurde nach dem Vorbild Brixens die Schule für Chorleitung und Kirchenmusik in Meran (ab 2003 in Lana) gegründet. Seit 2020 bietet der zentrale Kirchenmusiklehrgang in Bozen eine umfassende Ausbildungsmöglichkeit im Bereich der Kirchenmusik.

1958

erster Diözesantag der Kirchenmusik

Am 1. Mai fand der erste Diözesantag der Kirchenmusik der Diözese Brixen im Brixner Dom statt. Kurz darauf, ebenfalls im Mai, wurde auch im deutschen Anteil der Diözese Trient der erste Diözesantag der Kirchenmusik in Bozen-Gries begangen.

1959

"Der Kirchensänger" erscheint

Die Zeitschrift "Der Kirchensänger" erscheint zum ersten mal. Nachdem „Der Kirchensänger“ 1966 aus Geldmangel eingestellt werden musste, bemühte man sich ab Mitte der 70er die Mitgliedschöre über das sogenannte „Mitteilungsblatt“ zu erreichen. In den 80ern wurde aus dem Mitteilungsblatt die bis heute bekannte Verbandszeitschrift „Kirchenmusik“, die über aktuelle Ereignisse des Verbandes in regelmäßigen Abständen
berichtet.

1963

Diözesangebet- und Gesangbuches „Unser Gotteslob“

Erscheinen des diözesanen Gebets- und Gesangbuches „Unser Gotteslob“, welches im Auftrag des Bischofs neu zusammengestellt wurde.

1964

Neuregelung der Diözesangrenzen

Nach der Neuregelung der Diözesangrenzen und der Errichtung der neuen Diözese Bozen-Brixen im Jahr 1964 bildete Bischof Gargitter die Diözesankommission für Kirchenmusik neu, deren Vorsitzender bereits seit 1958 Prof. Josef Knapp war.

1976

Gesangbuch „Gotteslob“

Das Gesangbuch „Gotteslob“ wurde offiziell als drittes Gebet- und Gesangbuch eingeführt. Es war dies das neue Einheitsgesangbuch aller deutschsprachigen Diözesen. Der Diözesananhang Bozen-Brixen sowie das entsprechende Orgelbegleitbuch wurden im Auftrag der Diözesankommission für Kirchenmusik erstellt.

1981

„Arbeitsgemeinschaft zur Pflege der Kirchenmusik“

Mit der Gründung der „Arbeitsgemeinschaft zur Pflege der Kirchenmusik“ wurde aus dem Diözesanamt ein Verband.

1987

Mitglied in der Österreichischen Kirchenmusikkommission

1987 wurde die Diözesane Kirchenmusikkommission offizielles Mitglied in der Österreichischen Kirchenmusikkommission des Allgemeinden Cäcilienverbandes ACV.

1998

„Verband der Kirchenchöre Südtirols“

Aus der „Arbeitsgemeinschaft zur Pflege der Kirchenmusik“ wird der „Verband der Kirchenchöre Südtirols“ (VKS).

2014

neues Gesangbuch „Gotteslob“

Das neue Gesangbuch „Gotteslob“ wurde offiziell als viertes Gebet- und Gesangbuch eingeführt. Der Diözesananhang Bozen-Brixen sowie das entsprechende Orgelbegleitbuch wurden im Auftrag der Diözesankommission für Kirchenmusik erstellt.

2019

„Verband der Kirchenmusik Südtirol"

In der Namensänderung im Jahr 2019 in "Verband der Kirchenmusik Südtirol VKM" finden sich alle wieder, die musikalisch in der Liturgie tätig sind.