Pfarrkirche zur hl. Walburga
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Beschreibung
Vor dem Neubau der Reinisch-Orgel 1858 besaß die Pfarrkirche bereits eine Orgel. Das Gehäuse wurde 1864 von dem Fassmaler Josef Stricker grundiert, jedoch erst 1870 vom Fassmaler Rudolf Walch gefasst und vergoldet. 1870 nahm Franz (I) Reinisch eine Reinigung und Stimmung der Orgel vor.
1909 überholte Johann Platzgummer das Instrument.
Der 1931 von Erwin Aigner eingebaute freistehende Spieltisch wurde später von Leopold Stadelmann wieder entfernt und die Spielanlage zentral in der Gehäusefront platziert.
1955 wurde ein elektrisches Gebläse eingebaut.
1998 wurde das Instrument von Martin Vier - Friesenheim-Oberweier (D) - restauriert. Dabei wurde die Pedalkoppel II-P rekonstruiert.
2026 wurde das Instrument erneut durch Orgelbau Kaufmann - Deutschnofen, Südtirol (I) - restauriert, da die falsche Nutzung der Umluftheizung massive Schäden durch Feuchtigkeit anrichtete. Dabei wurden die Registerschilder erneuert sowie der Balg im Dachboden neu beledert. Das Instrument weist insgesamt einen hohen Originalitätsgrad auf und besitzt die originalen Reinisch-Prospektpfeifen.
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Gehäuse
- GehäusebauerFranz (I) Reinisch
- Baujahr1858
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Spielanlage
- Standortangebaut
- Pedaltypparallel
- Tastenumfang der ManualeC-f3, 54 Tasten
- Tastenumfang des PedalsC-f0, 18 Tasten, 18 Töne
- Anzahl der Register21
- StimmungNeidhardt 1724
- Tonhöhe453 Hz bei 15 °C
- Gebläseelektrisch
- Winddruck (in mm)70 mmWS
- Spielhilfen
Pedalcoppel: II-P (Zug)
- WindladentypSchleiflade
- Balganlageeinfaltiger Parallelbalg
- Spieltrakturmechanisch
- Registertrakturmechanisch - Registerzüge
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Disposition
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I. Positiv
- Principal8'
- Copel8'
- Octav4'
- Flöte4'
- Superoctav2'
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II. Hauptwerk
- Spitzflöte16' (ab c°)
- Principal forte8'
- Principal piano8'
- Copel8'
- Gamba8'
- Octav4'
- Flöte4'
- Quint3'
- Superoctav2'
- Cornett 5-4fach2'
- Mixtur 4fach1 1/2'
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Pedal
- Subbaß16'
- Principalbaß8'
- Octavbaß8'
- Bombardon16'
- Posaune8'
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