Pfarrkirche zum hl. Cyriacus
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Beschreibung
1776 wird in Pfalzen erstmals ein Organist erwähnt.
1830 scheint im Pfarrarchiv eine kleine 6-registrige Orgel mit "mangelhaften" Registern auf.
1837 baute Joseph Luser aus Brixen eine neue Orgel für die Pfarrkirche. Nachdem bereits nach kurzer Zeit das Instrument nicht mehr den Ansprüchen genügte, erfolgte 1857 der Neubau einer einmanualigen Orgel mit 16 Registern durch Franz Weber aus Oberperfuß (A). 1847 erweiterte Weber das Instrument um das Unterwerk mit 5 Registern samt einem Manual.
Reparaturen und Umbauten erfolgten 1897 von Josef Wohlfahrtstetter aus Mühlau in Tirol, 1954 von Hans Stoff, der das Pedal auf 27 Töne mit pneumatischer Ansteuerung erweiterte, weiters 1972 von Leopold Stadelmann aus Eggen im Eggental, der die Prospektpfeifen aus Zinn erneuerte und das Pedal wieder auf die ursprünglichen 18 Töne rückführte.
1992 wurde die Orgel von Orgelbau Felsberg AG - Felsberg (CH) - restauriert.
2026 wurde die Orgel durch Orgelbau Kaufmann - Deutschnofen, Südtirol (I) - restauriert. Dabei wurde u.a. der Stimmton nach Referenz der Holzpfeifen abgesenkt, die Metallpfeifen entsprechend angelängt und ein neues Wellenbrett samt Winkeln für das Pedal rekonstruiert.
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Gehäuse
- GehäusebauerFranz Weber
- Baujahr1857
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Spielanlage
- Standortangebaut
- Pedaltypparallel
- Tastenumfang der ManualeC-g3, 56 Tasten
- Tastenumfang des PedalsC-d1, 27 Tasten, 18 Töne, ab fis0 repetierend von der Unteroktav
- Anzahl der Register21
- Tonhöhe441 Hz bei 15 °C
- Gebläseelektrisch
- Spielhilfen
Koppeln: I-II (Schiebekoppel)
Bass-Tutti (Pedalkoppel - Zug)
- WindladentypSchleiflade
- Spieltrakturmechanisch
- Registertrakturmechanisch - Registerzüge
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Disposition
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I. Unterwerk
- Principal piano8'
- Gedact8'
- Gamba8'
- Octav Flöte4'
- Wald Flöte2'
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II. Hauptwerk
- Principal8'
- Coppel8'
- Bordun8'
- Salicional8'
- Viola8'
- Octav4'
- Flauto4'
- Quint3'
- Superoctav2'
- Cornett 3fach2'
- Mixtur 4fach1 1/2'
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Pedal
- Principalbaß16'
- Subbaß16'
- Octavbaß8'
- Quintbaß6'
- Posaun8'
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