Aus VKS wird VKM

2020 wird aus dem Verband der Kirchenchöre Südtirols (VKS) der Verband der Kirchenmusik Südtirol (VKM).

Die diözesane Kirchenmusikkommission legte die Namensänderung nach reiflicher Überlegung im Januar 2019 fest. Dabei sollten verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Unter anderem galt es dem historisch vorbelasteten Kürzel „VKS“ auszuweichen und trotzdem einen Wiedererkennungswert beizubehalten. Das offizielle Kürzel ist nun VKM, Verband der KirchenMusik, versehen mit dem Zusatz Südtirol. Bezog der vorherige Name laut Bezeichnung „nur“ die Kirchenchöre ein, so kann der Begriff Kirchenmusik weiter gespannt werden und Organisten*innen, Kantoren*innen und alle in der Liturgie musikalisch Tätigen ansprechen.

 Nach 20 „Dienstjahren“ wurde eine Änderung des Verbandslogos und der in die Jahre gekommenen Homepage notwendig. Das Logo wurde in einem gemeinsamen Projekt mit der Landesberufsschule Handel und Grafik Johannes Gutenberg Bozen im Herbst 2019 umgesetzt. Der Auftrag wurde nach Einsicht in alle Angebote an die Firma „Kreatif GmbH“ aus Bozen übergeben. „Das Onlineportal des VKM soll am Puls der Zeit sein, Menschen schnell erreichen und Informationen einfach übermitteln“, so der Verbandvorsitzende Heinrich Walder.

Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen einiger Neuerungen. Das betrifft den neuen Verbandsnamen, das Logo des Verbandes und nicht zuletzt ein neues Konzept der diözesanen Kirchenmusikschule. Das überarbeitete Ausbildungskonzept wird in Kürze vorgestellt und ausgeschrieben.

Der Verband der Kirchenmusik Südtirol bietet allen, die in irgendeiner Form musikalisch zur Liturgie beitragen, verschiedene Dienstleistungen an, darunter Beratung zum Thema Kirchenmusik, Aus- und Weiterbildung, Hilfe bei Orgelrestaurierungen oder Neubauten, Beratung in steuerrechtlichen und organisatorischen Angelegenheiten, Bereitstellung der Studienbibliothek der Kantorei Leonhard Lechner mit über 60.000 Ansichtsexemplaren.

 Der Verband möchte mit der neuen Verbandsbezeichnung alle Mitgliedschöre, Kirchenmusiker*innen und alle in der Liturgie musikalisch Tätigen einbeziehen. Im Vordergrund stehen weiterhin der Service und die Betreuung der Mitglieder.